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Kawasaki Tengai (KLR 650)

Kawasaki Tengai KLR 650, Baujahr 1992

Sommer 2005 bis Ende 2014

Der Traum einer Enduro wurde wahr (war schon 2002 ein Wunsch, damals aber nicht realisierbar, da Angebot zu dünn).

Jetzt aber in 2005 über eine „ich kenne jemanden, der hat eine und will vielleicht verkaufen“-Information. Also gleich los.
Angebot war gut: Preis stimmte, km-Leistung war niedrig, und das Motorrad wenig bewegt worden.

Eigentlich hätten da die Alarmglocken schrillen sollen. Aber die Begeisterung war größer.

Tengai in ihrem urspünglichen Zustand.

Es kam, was kommen musste:
durch die längere Standzeit waren die Dichtungen und Membranen ausgetrocknet. Außerdem ist nach 3 Tagen das Zentralfederbein ausgelaufen, ein wenig später ging die Vergasermembran in die ewigen Jagdgründe. Also anfänglich einige Werkstattzeiten und zusätzliche Kosten.

Aber es hat sich gelohnt: ausgerüstet mit einem Wilbers Zentralfederbein und quasi überholt, hatte die Kawa im späteren Verlauf keine technischen Probleme mehr.

Und sie machte Spaß. Viel Spaß. Man sitzt ultrabequem, und wie von einem Einzylinder erwartet Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen. Vom Verbrauch her sparsam und einfach zu warten. Und auch die bessere Hälfte war begeistert von der bequemen Sitzposition. Eigentlich alles prima.

Aber: die Optik?! Ein Motorrad Baujahr 92 wirkt irgendwie doch wie aus den 80ern, auch die Farben begannen langsam auszubleichen. Vor allem der pinke „Kawasaki“-Schriftzug auf der blauen Sitzbank wirkte eher rosa, und die Sitzbank eher hellblau als blau. Und auch die restlichen Farben wirkten eher pastell.

Daher: optisches Tuning:

  • Sitzbank neu aufgepolstert und schwarz bezogen
  • die Plastikverkleidungen abgebaut und einem professionellen Lackierer übergeben. Wunschfarbe: weiß.

Sieht deutlich besser (und moderner) aus.

Tengai im neuen Kleid

Längere Tagestouren, kurze Touren, Mehrtagestouren, Einkaufsfahrten. Für alles war sie zu haben.

2013 habe ich dann sogar noch einen Zubehörauspuff montiert. Und ein Vergleichsvideo dazu erstellt:

Aber es kam, wie es kommen musste: irgendwann war der Wunsch nach etwas Neuem stärker. Sie ging also in den Verkauf, und fährt noch heute in Litauen im Geländeeinsatz.

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