R1200GS

erste Anpassungen

Was tut man, wenn man ein neues Motorrad hat? Richtig, man passt es auf seine Bedürfnisse an.
Lasse ich die ersten Tage Revue passieren, habe ich doch schon eine ganze Menge angepasst:

  • der Gepäckträger wurde gegen eine Standard-Gepäckbrücke getauscht. Hatte jetzt nicht optische Gründe, sondern praktische:
    der bei Kauf verbaute Gepäckträger blockiert die Halterungen der Seitenkoffer.
  • Seitenkoffer: da mein Tankrucksack auf der GS nicht funktioniert, hätte ich einen Tankrucksack speziell für dieses Modell benötigt. Und für längere Touren zu zweit ist ein Tankrucksack sowieso zu klein und Koffer hätten her gemusst. Also warum dann nicht gleich Koffer beschaffen? Ein günstiges Angebot im Netz, dazu die Halter, fertig ist die Reisemaschine. Und auch für Tagesausflüge kann jetzt mal mehr mitgenommen werden.
  • Sitz: Kam mir irgendwie komisch vor, dass ich nicht mit den Beinen komplett auf den Boden gekommen bin. Ging zwar im Handling, aber Sicherheit ist etwas anderes. Wird aber so sein bei einer so großen Reiseenduro, dachte ich mir. Bis ich den Sitz abgenommen hatte. Stand auf der Unterseite doch: „extrahoch“! Aha. Also Anruf beim Händler und freundlicherweise konnte ich den Sitz gegen einen Standardsitz tauschen. Was für ein Unterschied.
  • Aufbereitung: die Kunststoff- und Lackteile haben nach 13 Jahren wohl etwas Pflege vertragen. Also mit Politur, Wachs und Kunststoffmitteln die Farben wieder aufgefrischt und grobe Verunreinigungen beseitigt.
  • Windschild: zum ersten Mal mit Acrylpolitur versucht, die Kratzer zu entfernen. Hat funktioniert. Wird natürlich keine neue Scheibe, aber besser wie vorher.
  • Handyhalterung: was sich auf der Harley aus optischen Gründen verboten hat, habe ich hier nun montiert: eine Handyhalterung.

Und die nächste Erweiterung steht auch schon fest: ich werde im Cockpit eine USB-Steckdose montieren. Dann müsste die Maschine fürs erste tourenbereit sein.

Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen.

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